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Bundesrepublik seit 1949

Dieses Thema behandelt die Geschichte der Bundesrepublik Deutschland seit ihrer Gründung 1949. Die Bundesrepublik entwickelte sich zu einer stabilen parlamentarischen Demokratie mit einer sozialen Marktwirtschaft, die freien Wettbewerb mit sozialem Ausgleich verbindet. Sie war von Anfang an eng in westliche Bündnisse eingebunden, unter anderem durch die NATO-Mitgliedschaft seit 1955 und die Mitgliedschaft in der Vorläuferorganisation der heutigen Europäischen Union.

Ab Mitte der 1950er-Jahre warb die Bundesrepublik durch Anwerbeabkommen gezielt ausländische Arbeitskräfte an, zunächst aus Italien, später aus weiteren Ländern. Diese sogenannten Gastarbeiter und ihre Familien prägen die Einwanderungsgeschichte Deutschlands bis heute mit. 1968 kam es zu einer breiten gesellschaftlichen Protestbewegung, die gesellschaftliche Debatten über Jahre hinweg beeinflusste.

Eine häufige Falle: Die Bundesrepublik von 1949 bis 1990 (der "alten" Bundesrepublik im Westen) wird in Fragen manchmal mit dem wiedervereinigten Deutschland seit 1990 gleichgesetzt, obwohl seit der Wiedervereinigung neue Bundesländer und neue gesamtdeutsche Institutionen hinzugekommen sind. Auch der Begriff "soziale Marktwirtschaft" wird gern falsch erklärt, er beschreibt kein staatlich geplantes Wirtschaftssystem, sondern eine Marktwirtschaft mit sozialer Absicherung durch den Staat.

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