Frage 299 · Bundesweite Frage
Ausländische Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die in den 50er und 60er Jahren von der…
Original auf Deutsch (so steht die Frage im echten Test)
Ausländische Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die in den 50er und 60er Jahren von der Bundesrepublik Deutschland angeworben wurden, nannte man …
- A Schwarzarbeiterinnen/Schwarzarbeiter.
- B Gastarbeiterinnen/Gastarbeiter. ✓ Richtige Antwort
- C Zeitarbeiterinnen/Zeitarbeiter.
- D Schichtarbeiterinnen/Schichtarbeiter.
Erklärung
In den 1950er und 1960er Jahren warb Westdeutschland ausländische Arbeitskräfte durch bilaterale Abkommen an (z. B. mit Italien, der Türkei, Griechenland). Diese Arbeitskräfte wurden allgemein als „Gastarbeiter“ bezeichnet, was die Erwartung eines vorübergehenden Aufenthalts zur Unterstützung des wirtschaftlichen Wachstums nach dem Krieg widerspiegelte.
Tipps
- Verbinden Sie den Zeitraum der 1950er/60er Jahre mit dem wirtschaftlichen Aufschwung nach dem Krieg und den Anwerbeabkommen für ausländische Arbeitskräfte.
- Schließen Sie Begriffe aus, die Illegalität, Arbeitszeitmodelle oder Beschäftigungsarten implizieren (z. B. Schwarzarbeit, Schichtarbeit, Zeitarbeit).
- Denken Sie an die weit verbreitete historische Bezeichnung für angeworbene ausländische Arbeitskräfte in der Wirtschaftswunderzeit Westdeutschlands.
- Achten Sie auf Schlüsselwörter wie Anwerbeabkommen, Nachkriegsboom und Erwartungen an einen vorübergehenden Aufenthalt.
