Frage 121 · Bundesweite Frage
Eine Partei möchte in den Deutschen Bundestag. Sie muss aber einen Mindestanteil an…
Original auf Deutsch (so steht die Frage im echten Test)
Eine Partei möchte in den Deutschen Bundestag. Sie muss aber einen Mindestanteil an Wählerstimmen haben. Das heißt …
- A 5%-Hürde. ✓ Richtige Antwort
- B Zulassungsgrenze.
- C Basiswert.
- D Richtlinie.
Erklärung
Bei den deutschen Bundestagswahlen müssen Parteien entweder eine bundesweite Sperrklausel von 5% der Zweitstimmen überschreiten oder mindestens drei Direktmandate gewinnen, um in den Bundestag einzuziehen. Diese Sperrklausel wird allgemein als 5%-Hürde bezeichnet und soll eine übermäßige Zersplitterung des Parlaments verhindern.
Tipps
- Konzentrieren Sie sich auf Schlüsselwörter wie „Mindestanteil an Wählerstimmen“, „Bundestag“ und „Sperrklausel“. Diese deuten auf den Begriff der Wahlhürde hin.
- Denken Sie daran, dass der gängige deutsche Begriff für die parlamentarische Sperrklausel ein bestimmter Prozentsatz ist, der mit dem Wort „Hürde“ oder „Barriere“ verbunden ist.
- Eliminieren Sie generische oder verwaltungstechnische Begriffe: Richtlinien und abstrakte Basiswerte werden nicht für Wahlhürden verwendet; unübliche Ausdrücke wie „Zulassungsgrenze“ sind im deutschen Wahlrecht nicht standardmäßig.
- Kontext verbinden: Verhältniswahlrecht + bundesweite Eintrittsvoraussetzung = die bekannte Sperrklauselregel.
