Themen
Jüdisches Leben und Antisemitismus
Dieses Thema behandelt jüdisches Leben in Deutschland und Antisemitismus. Jüdische Gemeinden gibt es in Deutschland seit vielen Jahrhunderten, ihre Geschichte reicht weit vor die Zeit des Nationalsozialismus zurück. Nach dem Holocaust, der Ermordung von rund sechs Millionen europäischen Jüdinnen und Juden, entstanden auch in Deutschland wieder jüdische Gemeinden, die heute Teil des gesellschaftlichen Lebens sind.
Im März 2024 wurde der Fragenkatalog um zehn neue Fragen zu diesem Themenbereich erweitert: zu jüdischem Leben in Deutschland, zum Existenzrecht Israels und zu Antisemitismus. Diese Ergänzung macht das Thema zu einem der aktuellsten im gesamten Katalog, gerade weil es neu ist, lohnt sich besonders gründliches Lernen.
Eine häufige Falle: Antisemitismus wird manchmal zu allgemein mit Fremdenfeindlichkeit gleichgesetzt, es handelt sich aber um eine eigenständige, historisch gewachsene Form der Feindschaft speziell gegenüber Jüdinnen und Juden, mit eigener Begriffsgeschichte. Auch das Existenzrecht Israels wird gelegentlich mit Fragen zur israelischen Innenpolitik verwechselt, im Fragenkatalog geht es an dieser Stelle um das grundsätzliche Recht des Staates Israel zu existieren, nicht um einzelne politische Positionen.
Fragen zu diesem Thema
- 59. Vor wie vielen Jahren gab es erstmals eine jüdische Gemeinde auf dem Gebiet des heutigen Deutschlands?
- 66. Welche Städte haben die größten jüdischen Gemeinden in Deutschland?
- 111. Welche Handlungen in Bezug auf den Staat Israel sind in Deutschland verboten?
- 118. Wer darf bei den rund 40 jüdischen Makkabi-Sportvereinen Mitglied werden?
- 149. Was ist ein Beispiel für antisemitisches Verhalten?
- 181. Was wollte Willy Brandt mit seinem Kniefall 1970 im ehemaligen jüdischen Ghetto in Warschau ausdrücken?
- 182. Wie heißt das jüdische Gebetshaus?
- 184. Auf welcher rechtlichen Grundlage wurde der Staat Israel gegründet?
- 288. Woraus begründet sich Deutschlands besondere Verantwortung für Israel?